Mittwoch, 29. Juni 2011

Adapterplatte - Teil 2

Der Coupler ist jetzt fertig, jedoch haben wir noch keine Bilder. Es war jetzt ein langes hin und her... Für die Nut im Kupplungstück musste das Teil zu einer anderen Firma, die durch Funkenerosion Material "ausgebrannt" hat. Die Genauigkeit der Nut wurde dann mit hoher Genauigkeit geschliffen. In die Motorwelle wurde noch ein metrisches Gewinde gedreht.

Das Getriebe wird nun wahrscheinlich mit der Maschine vermessen. Das ist auch schon mal was!


Aber hätten wir damals schon gewusst, dass wir uns selbst um den Adapter kümmern müssen, hätten wir einen anderen Motor (metrisch+verzahnte Welle) genommen. Das hätte einiges erleichtert.


Es geht mit kleinen Schritten voran aber es wird! Sobald der Motor im Auto verbaut ist, können wir den Rest selber machen.

Donnerstag, 28. April 2011

Adapterplatte - Teil 1

Heute konnten wir die mit Wasserstrahl geschnittenen Platten für den Adapter abholen. Der benötigte Abstand ist durch 3 Platten zusammen gesetzt:



Wir wagen jetzt erst einmal den Versuch das Getriebe selbst zu justieren. Mit einem 3kW Netzteil können wir den Motor auch schön auf höchste Drehzal bringen um nach Laufruhe zu zentrieren. Wenn es gänzlich daneben geht, haben wir nur die quadratische Platte in Sand gesetzt.

Donnerstag, 14. April 2011

aktives BMS

Heute habe ich eine komplette Platine bestückt und gelötet, die nun auf Herz und Nieren getestet werden kann. Im großen und ganzen wird das endgültige Design bis auf kleine Abänderungen so werden:


Unter dem großen Kühlkörper befindet sich der Mikrocontroller, der das Management übernimmt. Ein zusätzliches Mastergerät sammelt dann alle Zelldaten und macht Berechnungen zu Energieinhalt, restliche Reichweite bei momentaner Fahrweise, Batteriezustände etc. und gibt gegebenfalls Fehlermeldungen aus.
Auf einem Display (14,5cm Diagonale) mit Touchscreen in der Mittelkonsole ist dann alles abrufbar.

Dienstag, 12. April 2011

Wellenadapter

Wir warten nun schon länger, dass unser Wellenadapter gefertigt wird. Leider ist der Metallbetrieb ziemlich ausgelastet und findet zur Zeit kein Fenster für uns. Das kann also noch dauern...

So soll das Stück werden:




Wir haben uns nun dafür entschieden die Adapterplatte selbst herstellen. Die Aluplatten für den Adapter sind bestellt, doch ohne das Wellenstück können wir nicht anfangen.

Geplant ist, dass das Getriebe auf den Motor mittels Schraubklemmen an den Adapterplattenrohling gespannt und bei laufendem Motor getestet wird. Wir hoffen durch die Laufruhe des Getriebes die richtige Ausrichtung erhören zu können. Ist die Position gefunden werden die Bohrungen angekörnt und die Kontur angerissen.

Freitag, 8. April 2011

Ladeelektronik/BMS - Stecker und Allgemein

Jede der Batterien wird einzeln geladen und überwacht. Die Zellen werden "top balanced", bis zur max. Ladespannung geladen.
Die galvanisch voneinander getrennten Ladeelektroniken sitzen außerhalb der Batterieboxen. Es werden Ladekabel und Temperatursensorkabel für jede einzelne Batterie benötigt. Bei einem Umbau/Ausbau sollte alles möglichst komfortabel entkabelt werden können. Wir haben uns für ein modulares Steckersystem der Firma ODU entschieden.


Ein Stecker für 10 Batterien. Links und rechts außen sitzen Temperatursensorenpins, mittig Ladepins über 20A.

Die Elektronik kommuniziert und agiert über einen Bus, übermittelt alle wichtigen Daten, die auch im Auto abgerufen werden können.
Zellen altern und driften mit den Jahren auseinander, bekommen unterschiedliche Kapazitäten auch weil die Zellen unterschiedliche Temperaturen erfahren werden. Bei einer fehlerhaften Zelle muss eine neue Austauschzelle eingebaut werden, die bessere Werte haben wird als beispielsweise 5 Jahre ältere Zellen. Die schlechteste Zelle bestimmt Reichweite und Performance.

Das aktive BMS gleicht Unterschiede der Zellen wärend der Fahrt aus. Bessere Zellen geben ihre Energie an die schächeren Zellen ab. Es besteht auch die Möglichkeit Zellen unterschiedlicher Kapazität (z.B. CALB130Ah und 180Ah) zu verbauen um den meistens doch dürftigen Platz im Auto besser nutzen zu können. Die 130Ah Zellen werden früher entladen sein. Durch Umverteilung der Energie von den 180Ah Zellen auf die 130Ah ist eine höhere Reichweite möglich als bei einer Nutzung von ausschließlich 130Ah Zellen.

Montag, 21. März 2011

Batterien angekommen!

Heute war ich ziemlich überrascht als der Spediteur vor dem Tor stand. Mit Montag hatte ich noch nicht gerechnet. Jetzt aber endlich, es hat auch lange genug gedauert (4 Monate), sind die Batterien in unseren Besitz. Gleich natürlich ausgepackt und die Zellen begutachtet:



Alles gut und sicher verpackt! Keine Schäden an den Batterien zu erkennen. Insgesamt haben wir 61 Zellen bestellt. 52 Zellen gehen in den BMW, 8 Zellen sind für ein weiteres Projekt (Segelboot mit el. Antrieb) vorgesehen und eine Zelle als Ersatz. Man hat uns mitgeteilt, dass etwa 2% der ausgelieferten Zellen fehlerhaft sind...Bei 61 Zellen wäre statistisch gesehen also mehr als eine Zelle fehlerhaft. Die Batterien sollten also umbedingt überwacht werden.

 Die Zellen haben nun alle eine Spannung von 3,29V.

Donnerstag, 17. März 2011

Lieferungen

Gute Nachrichten in Sachen Lieferungen: Gestern ist EVSOURCE angekommen. Sorgfältig verpackt und vollständig. Im Großen und Ganzen richtig gute Qualität.

Die Batterien liegen beim Zoll und sollen mitte nächster Woche bei uns sein.

Ein paar Bilder für euch von der Lieferung:

Controller und Poti für Gaspedal



Soliton und Potentiometer sind richtig massive Teile!


Vakuumpumpe und Reservoir für Bremskraftverstärker



Inline Heater 3kW


Für die Heizung brauchen wir noch ein Ausdehngefäß. In der Anleitung von EVSource wird zwar nichts davon erwähnt aber wir sind der Meinung, dass ein Gefäß benötigt wird.

Drehzahlsensor



Abluftsystem für den Motor



Das Verbindungsstück für Welle und Schwungrad wird in den nächsten paar Tagen gefertigt. Erst danach machen wir uns an die Vermessung des Motors für die Adapterplatte.